Über 100 Läufer und Läuferinnen beim 7. Stauseelauf

436 Kilometer, das war die weiteste Anfahrt einer Familie am Freitag beim 7. Stauseelauf des TSV Bad Wörishofen am Irsinger Stausee – auch der Streckenrekord wurde gebrochen

Bei bestem Wetter starteten am Freitag 119 Teilnehmer zum 7. Stauseelauf des TSV Bad Wörishofen. Mit 5,3 Kilometern (für eine Runde) sowie 10,6 Kilometer (für zwei Runde) war eine schöne wenngleich auch anspruchsvolle Strecke zu meistern. Über die Hälfte der Teilnehmer hatten sich für die große Runde entschieden.

Für gute Laune war Jana Briemle aus Irsingen zuständig, die am Mikrofon für Infos und auch Ordnung sorgte sowie das gesamte Event moderierte. Mehr als 20 Helfer des TSV Bad Wörishofen, sowie zahlreiche anderen Institutionen und Vereine hatten die Aktion tatkräftig unterstützt.

Das Teilnehmerfeld reichte vom jüngsten Teilnehmer mit 8 Jahren bis zum ältesten Teilnehmer mit 74 Jahren. Auch Landrat Alex Eder samt Kindern sowie Susanne Pflügl, Ehefrau des 2. Landrats Daniel Pflügl, nahmen an dem Lauf teil. Pünktlich um 18 Uhr erfolgte der Startschuss zum 7. Stauseelauf.

Den Streckenrekord über 10,6 Kilometer brach mit 36 Minuten für die große Runde Andreas Dietrich vom TSV Bad Wörishofen. Bei den Frauen belegte Hannah Sassnink mit einer Bestzeit von 44,40 Minuten den 1. Platz. Auf Platz 2. bei den Männern landete Johannes Zappe, bei den Frauen Susanne Pflügl, auf dem 3. Platz bei den Männern Michael Sassnink und bei den Frauen Claudia Flack.

Auf der 5,3 Kilometer Runde landete bei den Frauen Gina Mayershofer mit 24,05 Minuten und bei den Männern René Tretschol mit 18,48 Minuten auf dem Goldtreppchen. Gefolgt auf dem 2. Platz bei den Männern von Christian Stedele, bei den Frauen Laura Schadow und auf dem 3. Platz bei den Männern Hans Bouricha-Hörmann bei den Frauen Giesela Roscher.

Sonderpreise gingen für die kürzeste Anreise mit 1,2 Kilometern, stellvertretend für alle Irsinger Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Felix Baumann sowie für die längste Anreise über 436 Kilometer an Familie Rudat aus Limbach-Oberfohna in Sachsen, die eigentlich zum Urlaub angereist waren jedoch gleich noch am 7. Stauseelauf teilnahmen.

Doch nicht nur der reine Sport stand im Fokus, zwei Euro pro Startgebühr gingen an den Spomio e. V. aus Mindelheim. Der Verein engagiert sich für die körperliche Gesunderhaltung von behinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (mit Verhaltensauffälligkeiten, geistigen und körperlichen Einschränkungen) sowie die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen. Insgesamt konnte der TSV Bad Wörishofen noch am Abend ganze 300,- Euro an Spenden überreichen.

Somit konnte der TSV Bad Wörishofen den inzwischen 7. Stauseelauf erfolgreich abschließen und lud bereits jetzt alle Teilnehmer zum 8. Stauseelauf am 12. August 2022 ein.

Fotoimpressionen vom Lauf